| Wer wünscht es sich nicht bei den aktuell mehr als südländischen Temperaturen – ein kühles Haus obwohl draußen die Sonne vom Himmel brennt. Hersteller von Holzfaserdämmplatten wie Steico, Gutex oder Pavatex betonen immer wieder die gegenüber Mineralwolle oder Styropor günstigen Eigenschaften beim sommerlichen Hitzeschutz. Bauphysiker sprechen von hoher Amplitudendämpfung und großer Phasenverschiebung. Auf deutsch: Die Wärme sollte möglichst lange brauchen, um von außen nach innen durchzudringen, die Temperatur sollte dabei stark abnehmen. Schwere Dämmstoffe wie Holzfasern sind hier im Vorteil. Die Wärme wird über viele Stunden gespeichert, bevor sie deutlich reduziert an den Innenraum abgegeben wird. Versuche mit Wärmelampen haben gezeigt, dass die Temperatur unter Holzfaser-Dämmplatten nur etwas über 20° C lag, während unter Styropor über 40° C und unter Mineralwolle sogar über 70° C erreicht wurden.
Die Hersteller haben sich in jüngster Zeit einiges einfallen lassen, um die Isolierungen auch nachträglich besser montieren zu können. Mit der „Pavatherm universal“ hat Pavatex eine Platte im Programm, die gleichermaßen für Boden, Wand und Decke geeignet ist. 40 mm dick und rundum mit Nut und Feder ausgestattet, kann sie fortlaufend unter den Sperren verlegt werden.
Für die Gefachdämmung bietet Steico jüngst die Holzfaserdämmplatte „Therm Flex“ an. Ebenfalls für Dach, Wand und Decke geeignet, lässt sie sich gut an die Bauteile anpassen und ist dennoch setzungsicher.
Gutex zeigte bereits im Januar auf der BAU in München die Dämm- und Unterdeckplatte „Ultratherm“ für die Altbausanierung mit 80 mm Dicke. |