Die Parkettproduktion in Deutschland ist im Jahr 2007 trotz nachlassender Bautätigkeit weiter gestiegen. Dies teilte der Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Bad Honnef mit. Die Fläche des in Deutschland produzierten Parketts stieg um 0,5 Prozent auf rund 13 Mio. Quadratmeter, der Produktionswert erhöhte sich laut amtlicher Statistik um 7,3 Prozent auf 299 Mio. Euro.
Eine Umfrage des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie unter seinen Mitgliedsunternehmen zeigt wie schon im Vorjahr den stärksten Zuwachs bei der Landhausdiele, deren Produktion 2007 um 16 Prozent stieg. Das bei weitem größte Segment Mehrschichtparkett legte laut vdp-Umfrage um 2,2 Prozent bei dreischichtigem und um 6,4 Prozent bei zweischichtigem Parkett zu. Rückgänge waren dagegen bei den im Volumen weitaus geringeren Segmenten Stab- und Mosaikparkett zu verzeichnen.
Der Einbruch der Baugenehmigungszahlen im Jahr 2007 trübt den Ausblick für die Parkettproduktion des Jahres 2008. Laut vdp-Branchenumfrage ging die Produktion der Mitgliedsbetriebe im ersten Quartal des laufenden Jahres um 12,4 Prozent auf 2,6 Mio. Quadratmeter zurück. Ursache ist vor allem ein Rückgang bei Mehrschichtparkett, das mit einem Minus von 13,1 Prozent auf 2,4 Mio. Quadratmeter überdurchschnittlich vom rückläufigen Wohnbau betroffen war. Dagegen konnte sich Stabparkett vom Gesamtmarkt abkoppeln; seine Produktion erhöhte sich um 11,5 Prozent auf 79.000 Quadratmeter, was zum Teil auf steigende Nachfrage im Objektbau zurückzuführen ist.
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