Deutsch-amerikanische Skidder-Symbiose
- June 21, 2005
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"Der 360 D passt in die Region", begründet Clemens Ritter die Entscheidung, den John Deere-Skidder (ehem. Timberjack) für mitteleuropäische Verhältnisse umzurüsten. Dabei ist es eigentlich naheliegend, dass Ritter sich den 360er vornimmt. Steckt doch in der Maschine nicht die Timberjack- sondern die John Deere-Konstruktion, die der Schwarzwälder Maschinenbauer in den 90er Jahren für den Deutschland-Importeur Hübinger ausgestattet hat.
"Der Kunde bekommt bei uns von der Seilwinde bis zur Kranspitze alle Teile aus einem Haus und bei der Basismaschine die John Deere-Großserientechnik", beschreibt Ritter die Vorteile. Statt der 15 to Eintrommelwinde erhält der Skidder eine 2x10 to Winde. Großer Vorteil gegenüber dem amerikanischen Modell ist die Kombination von Seilauswurf und Seileinlaufbremse. Die Arbeit bei der Rückung bergab wird so leichter. Beim Einsatz einer optionalen Klemmbank erleichtern die schräg nach oben teleskopierbaren Seileinläufe die Arbeit. Ritter baut die Winde sehr tief ein, um genügend Platz für den Kran zu haben. Den bisherigen Rückekran RK 4.62 mit 6,2 m Reichweite hat Ritter überarbeitet. Statt 28 kNm Schwenkmoment hat er nun 36 kNm. "Mit 1300 kg haben wir darauf geachtet, dass Gewicht und Leistung in einem vernünftigen Verhältnis stehen", sagt Ritter. Mit 113 kNm Hubmoment liegt der Ritterkran in der Leistungsklasse des Loglift 101R.
Auch die Kabine haben sich die Ingenieure vorgenommen. Ohne äußerliche Veränderungen konnte man einen elektrisch verriegelten 360°-Drehsitz unterbringen. "Das hält auch die Kosten im Rahmen", erinnert Clemens Ritter an ein wichtiges Kaufkriterium. Joy-Sticks sind selbstverständlich am Sitz montiert.

Bislang verließen fünf neue Exemplare das Werk in Zell a. H. Einsatzgebiete sind die Laubholzgebiete in den Mittelgebirgen. Nach Beobachtung Ritter sind es in den meisten Fällen klassische Langholz-Rücker mit mehreren Maschinen, die auf den 360 D setzen. Harvester- und Forwarder-Unternehmer seien bislang die Ausnahme. Dagegen mehren sich die Anfragen von Besitzern reiner Seilmaschinen, die ihren Schlepper mit dem Kran aufrüsten wollen.
Weitere Informationen
Clemens Ritter
A. Ritter & Söhne Co. KG
Klosterstraße 3
D-77736 Zell am Harmersbach
Tel: 0049/7835/63 87-30
Fax: 0049/7835/82 82
www.ritter-maschinen.com

"Der Kunde bekommt bei uns von der Seilwinde bis zur Kranspitze alle Teile aus einem Haus und bei der Basismaschine die John Deere-Großserientechnik", beschreibt Ritter die Vorteile. Statt der 15 to Eintrommelwinde erhält der Skidder eine 2x10 to Winde. Großer Vorteil gegenüber dem amerikanischen Modell ist die Kombination von Seilauswurf und Seileinlaufbremse. Die Arbeit bei der Rückung bergab wird so leichter. Beim Einsatz einer optionalen Klemmbank erleichtern die schräg nach oben teleskopierbaren Seileinläufe die Arbeit. Ritter baut die Winde sehr tief ein, um genügend Platz für den Kran zu haben. Den bisherigen Rückekran RK 4.62 mit 6,2 m Reichweite hat Ritter überarbeitet. Statt 28 kNm Schwenkmoment hat er nun 36 kNm. "Mit 1300 kg haben wir darauf geachtet, dass Gewicht und Leistung in einem vernünftigen Verhältnis stehen", sagt Ritter. Mit 113 kNm Hubmoment liegt der Ritterkran in der Leistungsklasse des Loglift 101R.
Auch die Kabine haben sich die Ingenieure vorgenommen. Ohne äußerliche Veränderungen konnte man einen elektrisch verriegelten 360°-Drehsitz unterbringen. "Das hält auch die Kosten im Rahmen", erinnert Clemens Ritter an ein wichtiges Kaufkriterium. Joy-Sticks sind selbstverständlich am Sitz montiert.

Bislang verließen fünf neue Exemplare das Werk in Zell a. H. Einsatzgebiete sind die Laubholzgebiete in den Mittelgebirgen. Nach Beobachtung Ritter sind es in den meisten Fällen klassische Langholz-Rücker mit mehreren Maschinen, die auf den 360 D setzen. Harvester- und Forwarder-Unternehmer seien bislang die Ausnahme. Dagegen mehren sich die Anfragen von Besitzern reiner Seilmaschinen, die ihren Schlepper mit dem Kran aufrüsten wollen.
Weitere Informationen
Clemens Ritter
A. Ritter & Söhne Co. KG
Klosterstraße 3
D-77736 Zell am Harmersbach
Tel: 0049/7835/63 87-30
Fax: 0049/7835/82 82
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